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SEO-Trends 2021: Was wichtig bleibt und wichtig wird | t3n – digital pioneers

28.11.2019, 10:00 Uhr

Lesezeit: 8 Min.

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Wer die wichtigsten SEO-Trends kennt, muss nicht unbedingt im Vorteil sein. Denn viele Website-Betreiber vernachlässigen noch immer die grundlegenden Aufgaben guter Suchmaschinenoptimierung. Was auch 2020 wichtig bleibt und darüber hinaus wichtig wird.

Die Suche verändert sich – ständig. Doch im Wesentlichen ist die Intention von Google schon seit Langem klar: dem Nutzer die bestmöglichen Ergebnisse ausspielen und damit – so der Suchmaschinenriese – eine „optimale und einzigartige Erfahrung bieten“. Nicht umsonst lautet die moderne Übersetzung von SEO mittlerweile „Search Experience Optimization“.

Konnte man die Sucherergebnisse früher noch mit Tricks und manipulativen Techniken zum eigenen Vorteil verbessern, ist SEO nun wesentlich komplexer und ganzheitlicher geworden. Was einige Entscheider unter klassischem Suchmaschinenoptimierung verstehen, ist nur noch die Spitze des Eisbergs. Angrenzende Disziplinen wie UX-Design und Conversion-Optimierung haben auf den SEO-Erfolg genauso Einfluss wie eine moderne, ­schnelle und sichere technische Infrastruktur. Anstatt ungefiltert nach ­potenziellen Trends Ausschau zu halten, sollte es in diesem wie im nächsten Jahr darum gehen, sich auf die Maßnahmen zu konzentrieren, die für SEO die größten Hebel darstellen.


SEO-Hausaufgaben machen

Wer dauerhaft die vorderen Plätze in der Google-Suche besetzen will, sollte sich zunächst den Marktgegebenheiten widmen. Konkret empfiehlt sich der Blick auf die aktuellen Topergebnisse und eine kritische Auseinandersetzung mit den dort vertretenen Wettbewerbern. Zur Bewertung der Ranking-Chancen der eigenen Website sind vor allem zwei Kriterien entscheidend:

  • Glaub- und Vertrauenswürdigkeit
  • Content- und Angebotsrelevanz

Warum Glaub- und Vertrauenswürdigkeit? Bereits 2008 hat Eric Schmidt, ehemaliger CEO von Google, zum Ausdruck gebracht: „Marken sind die Lösung.“ In diesem Sinne sollte sich jeder Website-Betreiber fragen, ob seine Marke so bekannt ist, dass sie genannt würde, wenn man in alter „Familienduell“-­Tradition 100 Menschen fragen würde, bei welchen Anbietern man vorzugs­weise ein bestimmtes Produkt beziehungsweise eine Dienstleistung bezieht. Wird die eigene Website hier nicht genannt, wird man womöglich gegen Windmühlen kämpfen. Ist das Themenumfeld zu stark umkämpft und der Wettbewerb auch hinsichtlich der Backlink-Popularität unerreichbar, sollte man die Keyword-Strategie überdenken.

Für das Keyword „sportliche Kleider“ hat ein Anbieter wie „­comma-store“ bessere Chancen als für das deutlich generischere Keyword „Kleider“. (Screenshots: Google)

Gerade im Bereich „Mode“ ist die Zahl der Herstellermarken und Retailer nahezu unendlich groß. Für eine eher unbekannte Marke ist es schlicht unmöglich, für einen generischen Begriff wie „Kleider“ zu ranken. Auch reiner Link-Aufbau kann hier nur bedingt zu Erfolgen führen. Stattdessen sollten Anbieter prüfen, ob sie eine bestimmte ­Nische für sich besetzen können, die zum Leistungsangebot und Image der Marke passt. So ist für einen Anbieter wie planet-sports.de eine Keyword-Ausrichtung auf „sportliche Kleider“ wesentlich zielführender als der generische Oberbegriff „Kleider“.

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Warum Content- und Angebotsrelevanz? Landingpages ­müssen auch inhaltlich die Nutzererwartungen erfüllen. Die­ ­jüngsten Google-Updates zielten immer wieder auf die Nutzer­intention ab. Deshalb sollten Suchmaschinenoptimierer ­Websites für jedes Keyword immer mit den Topwettbewerbern bei ­Faktoren wie inhaltliche Ausrichtung, Content-Integration oder auch Produktportfolio vergleichen. Natürlich gelten hier für jede Suchanfrage eigene Ranking-Signale.

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