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Was ist SEO? Der Guide zur Suchmaschinenoptimierung 2021

Was ist der Unterschied zwischen SEO, SEA und SEM?

Was ist SEM?

SEO, SEA und SEM sind drei Akronyme, die im digitalen Marketing verwendet werden. Im folgenden sollen diese drei Akronyme erklärt werden. Beginnen wir  zunächst mit SEM.

SEM steht für Search Engine Marketing (Suchmaschinenmarketing) und umfasst alle Marketingaktivitäten, deren Zweck es ist, ein Unternehmen oder eine Organisation in den Ergebnisseiten von Suchmaschinen (SERPs) sichtbarer zu machen. 

SEM ist in zwei Zweige unterteilt: SEA (Search Engine Advertising) und SEO (Search Engine Optimization). 

Manchmal wird der Begriff “SEM” als Synonym für “SEA” verwendet, wobei SEO außer Acht gelassen wird. 

Aus unserer Sicht gibt es keinen Grund dafür, SEO vom SEM auszuschließen. Es stimmt zwar, dass SEA und SEO unterschiedlich funktionieren, aber ihr Zweck ist im Grunde derselbe: ein Unternehmen oder eine Organisation in den SERPs (Search Engine Result Pages) sichtbarer zu machen und Internetnutzer auf die Website einer Organisation bzw. eines Unternehmens zu locken.

Was ist der Unterschied zwischen SEO und SEA?

SEA

steht für Search Engine Advertising und befasst sich mit bezahlten Anzeigen, die auf SERPs angezeigt werden. Im Falle von Google werden bezahlte Anzeigen oben und unten in den SERPs eingeblendet, wobei der Begriff „Anzeige“ zur Unterscheidung von den anderen Suchergebnissen verwendet wird:

SEA-Anzeigen - morefireSEA-Anzeigen - morefire

 

Bezahlte Anzeigen werden normalerweise nacheinander angezeigt, obwohl sie auch nebeneinander angezeigt werden können, wie im untenstehenden Beispiel:

SEA-Anzeigen - morefireSEA-Anzeigen - morefire

Bezahlte Anzeigen in SERPs werden über eine Werbeplattform geschaltet. Im Falle von Google werden die Anzeigen mit der Plattform

Google Ads

erstellt.

Der Prozess der Erstellung einer bezahlten Anzeige ist recht einfach. Zunächst wählt der Werbetreibende ein Keyword aus. Dieses Keyword löst die Anzeige aus, wenn es mit der vom Nutzer eingegebenen Suchanfrage übereinstimmt oder in enger Beziehung dazu steht. Anschließend erstellt der Werbetreibende einen Anzeigentext und wählt eine Zielseite aus. Schließlich wählt der Werbetreibende ein Budget für seine Anzeigen und ein Gebot, das den maximalen Geldbetrag darstellt, den er bereit ist, für einen Klick zu zahlen. Der Werbetreibende zahlt nur, wenn ein Benutzer auf eine Anzeige klickt, nicht, wenn die Anzeige einem Benutzer nur angezeigt wird.

Der Prozess der Auslieferung bezahlter Anzeigen an einen Benutzer ist ebenso simpel. Jedes Mal, wenn ein Benutzer eine Suchanfrage eingibt, findet eine Auktion statt, bei der entschieden wird, welche bezahlte Anzeige an erster Stelle steht, welche an zweiter Stelle und so weiter. Die Position der bezahlten Anzeigen wird durch eine Reihe von Faktoren bestimmt, darunter ihr Gebot und die Qualität des Anzeigentextes und der Zielseite.

SEO hingegen steht für Search Engine Optimization (Suchmaschinenoptimierung) und umfasst alle Marketingaktivitäten, deren Ziel es ist, die Position einer Website oder Webseite in den organischen Suchergebnissen zu verbessern. Organische Suchergebnisse sind Ergebnisse, die in SERPS, beispielsweise in den Google Suchergebnissen, angezeigt werden und nicht als „Anzeige“ gekennzeichnet sind. Hier ist ein Beispiel von Google:

 

Ob eine Website in den organischen Suchergebnissen einen hohen oder niedrigen Rang einnimmt, hängt ebenfalls von einer Reihe von Faktoren ab, die traditionell als „Ranking-Faktoren“ bezeichnet werden. Obwohl Suchmaschinen die Faktoren, die von ihren Algorithmen für das Ranking von Webseiten verwendet werden, nicht öffentlich bekannt geben, sind einige mittlerweile bekannt.

Dazu gehören:

  • Qualität und Nutzen der Inhalte. Je wertvoller der Inhalt für die Internetnutzer ist, desto höher sind die Chancen, auf den ersten organischen Suchpositionen zu erscheinen..

  • Geschwindigkeit der Website. Eine schnelle Website hat eine höhere Wahrscheinlichkeit, auf den ersten organischen Suchpositionen zu erscheinen, als eine langsame Website.

  • Website-Architektur und Benutzerfreundlichkeit. Websites mit einer einfachen Architektur, die leicht zu navigieren und zu benutzen sind, werden wahrscheinlich bessere Ergebnisse erzielen als Websites, deren Architektur und Benutzerfreundlichkeit nicht benutzerfreundlich ist.

  • Relevanz von Keywords. Websites, deren Inhalt Keywords enthält, nach denen Internetnutzer suchen, haben eine höhere Chance, an die Spitze zu gelangen, als Websites, die die von den Nutzern in Suchmaschinen eingegebenen Begriffe völlig ignorieren.

  • Backlinks. Eine Website, auf die von anderen seriösen Websites aus verlinkt wird, erhält mit größerer Wahrscheinlichkeit eine bessere organische Position als eine Website, auf der es keine Links gibt, die auf sich selbst verweisen.

Im Gegensatz zu bezahlten Anzeigen bezahlen Website-Inhaber Suchmaschinen nicht, wenn ein Benutzer auf ein organisches Suchergebnis klickt. Daher ist es üblich, SEO- oder Online-Suchergebnisse mit kostenlosem Online-Traffic zu assoziieren.